10 Kommentare
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Avatar von Anna Jankowski

Ich hab vor einigen Tagen gelesen, dass wir Frauen uns gg.über anderen Frauen den "männlichen Blick" angewöhnt haben. Statt also in einer Frau eine potenzielle Freundin zu sehen, sehen wir sie an und bewerten ihren Körper, vergleichen uns mit ihr und tun sie im Zweifelsfall als zickig ab. Schlimm.

Avatar von Alexandra Graßler

Ja das ist genau das, was so furchtbar ist. Deswegen ist es immer wieder so wichtig, das Patriarchat auch in uns selbst zu entlarven.

Avatar von futurevibes

Ich hab da so meine Theorie: die Ohnmächtigen fühlen sich nur in Konkurrenz zu anderen Frauen mächtig. Ich hab es privat, beruflich und in Ehrenämtern häufig erlebt.

Avatar von Alexandra Graßler

Oh ja, da sagst du was!

Avatar von futurevibes

Bei Mobbing unter Frauen ist es ähnlich. Und Alice Schwarzer ist die größte Verräterin der Frauenbewegung.

Avatar von Diana von Welt

Super toller Artikel. Die Herkunft des Wortes gossip kannte ich noch gar nicht. Wirklich schade zu sehen wie geschichtlich immer wieder gute Eigenschaften oder gute Errungenschaften von Frauen gesellschaftlich umgedreht wurden um ihnen die Macht/Errungenschaft wieder zu nehmen.

Ich hoffe das findet eines Tages ein Ende.

🤝 Ich fange damit heute an weil du mich inspiriert hast und gebe 5 Frauen ein Kompliment für etwas was sie machen nicht für ihr Aussehen.

Avatar von Alexandra Graßler

Das finde ich großartig, dass du das gleich für dich anwendest! Und ja da gibt es noch jede Menge mehr und leider ist noch ein Ende nicht in Sicht. Doch wir Frauen machen das sichtbar und jede Frau die das sieht kann für sich neue Entscheidungen treffen. So toll, dass du in der Community dabei bist!

Avatar von Silvana Maria

So schön dass du in deinen Artikel Tiefe, Herz und Finanzen zusammen bringst!

Avatar von Dostinja

Die Gossip-Etymologie hat mich wirklich gepackt. Was mich daran am meisten beschäftigt: Es ging nie nur um ein Wort, es ging darum, Bünde zu kappen. Männer haben über Jahrhunderte voneinander profitiert, weil sie sich verbünden durften. Frauen wurden isoliert und einzeln abhängig gehalten, erst vom Ehemann, heute von Strukturen, die andere gebaut haben. Und das wirkt bis in die Gegenwart. Auch wer als Frau formale Macht hat, eine Führungsposition, sichert sie oft nach oben ab, weil ganz oben wieder Kapital und Eigentum sitzen, und das ist bis heute männlich. Formale Macht ist eben nicht dasselbe wie reale.

Ich habe drei Unternehmen gegründet und die ernüchterndste Erfahrung war, wie oft auch die eigene Unabhängigkeit am Ende an männlichen Auftraggebern hängt. Vielleicht ist Solidarität deshalb nicht nur eine Frage der Haltung, sondern eine Frage davon, wer die Tische besitzt, an denen wir sitzen.

Avatar von Alexandra Graßler

Alles was du schreibst, kann ich nur unterstreichen. Und je mehr Frauen wir in die Strukturen hineinbringen, umso mehr ändern sich die Strukturen.