Als ich damals im Mutterschutz war und mein Freund und ich uns dazu entschieden hatten, dass er als erster in Karenz/Kinderbetreuung geht habe ich die Chance genutzt. Ich habe mit meinen Vorgesetzten damals eine Reduktion der Stunden bei gleichbleibenden Gehalt ausverhandelt und war überrascht wie einfach es gegangen ist. Sie waren sehr froh, dass ich überhaupt wieder so schnell komme, da sind sie mir entgegen gekommen.
Meine jährliche Gehaltsverhandlung steht in den nächsten Wochen an und ich habe sowohl einen neuen Chef, gleichzeitig letztes Jahr die disziplinarische Führung meines Mitarbeiters übernommen und diverse Meilensteine gerockt und gleichzeitig gab es aufgrund von Kurzarbeit und der wirtschaftlichen Lage letztes Jahr bereits eine Nullrunde. Nun habe ich erfahren, dass die Nullrunde letztes Jahr schon nicht für alle galt und gleichzeitig bemerkt, dass ich die einzige Direct ohne Dienstwagen bin und die anderen deutlich mehr verdienen. Ein Kollege in seinen 40ern hat letztes Jahr beispielsweise 3 Monate nach meinem abgelehnten Dienstwagen einen erhalten. Ich bin also sowas von ready, auf den Tisch zu hauen. Ich überlege nur, wie deutlich ich werden muss, denn ich habe mir bei meinem letzten Corporate-Job geschworen, nie zu drohen oder Spielchen zu spielen. Ich denke aber, dass ich ehrlich sagen kann, dass ich kündigen werde, wenn ich nicht mindestens 10 % mehr Gehalt erhalte. Ist es dann eine Drohung oder nur eine transparente Tatsache?
Ich muss sagen, dass ich mit Gehaltsverhandlungen keine positiven Assoziationen habe, unabhängig vom Resultat. Das liegt aber darin, dass ich mich früher mehr als Bittstellerin gefühlt habe und wohl auch entsprechend positioniert habe. Jetzt arbeite ich daran, meine Position als gleichberechtigte Gesprächspartnerin zu wahren. Dabei hilft auch das Älterwerden. Und ich habe die Erfahrung gemacht, dass viel damit steht und fällt, wie man sich am Beginn eines Arbeitsverhältnisses positioniert, weil diese Wahrnehmung oft ein bissl kleben bleibt...
Das stimmt absolut. Der erste Eindruck bleibt häufig. Älterwerden hilft auf jeden Fall 😊 Es hat auch immer was mit Machtverhältnissen zu tun wenn es um’s Gehalt geht. Da spielen viele Emotionen mit rein.
Gut für dich, dass du dich schon rausgearbeitet hast!
Was ich dir auf jeden Fall empfehlen kann, ist dass du eine ausführliche Projektliste schreibst, die klar iegt was du dem Unternehmen wirklich bringst.
Denn letztlich zählen auf der anderen Seite des Tisches hauptsächlich Zahlen, Daten und Fakten.
Wenn du also Kosteneinsparungen beziffern kannst, Neukundenauftrags Umfänge beziffern kannst und so weiter hast du bessere Karten als nur die Gehaltserhöhung zu fordern.
die Kündigung würde ich nur dann ansetzen, wenn du dir auch ganz sicher bist, dass du das tatsächlich durchziehen willst.
Als ich damals im Mutterschutz war und mein Freund und ich uns dazu entschieden hatten, dass er als erster in Karenz/Kinderbetreuung geht habe ich die Chance genutzt. Ich habe mit meinen Vorgesetzten damals eine Reduktion der Stunden bei gleichbleibenden Gehalt ausverhandelt und war überrascht wie einfach es gegangen ist. Sie waren sehr froh, dass ich überhaupt wieder so schnell komme, da sind sie mir entgegen gekommen.
Meine jährliche Gehaltsverhandlung steht in den nächsten Wochen an und ich habe sowohl einen neuen Chef, gleichzeitig letztes Jahr die disziplinarische Führung meines Mitarbeiters übernommen und diverse Meilensteine gerockt und gleichzeitig gab es aufgrund von Kurzarbeit und der wirtschaftlichen Lage letztes Jahr bereits eine Nullrunde. Nun habe ich erfahren, dass die Nullrunde letztes Jahr schon nicht für alle galt und gleichzeitig bemerkt, dass ich die einzige Direct ohne Dienstwagen bin und die anderen deutlich mehr verdienen. Ein Kollege in seinen 40ern hat letztes Jahr beispielsweise 3 Monate nach meinem abgelehnten Dienstwagen einen erhalten. Ich bin also sowas von ready, auf den Tisch zu hauen. Ich überlege nur, wie deutlich ich werden muss, denn ich habe mir bei meinem letzten Corporate-Job geschworen, nie zu drohen oder Spielchen zu spielen. Ich denke aber, dass ich ehrlich sagen kann, dass ich kündigen werde, wenn ich nicht mindestens 10 % mehr Gehalt erhalte. Ist es dann eine Drohung oder nur eine transparente Tatsache?
Ich muss sagen, dass ich mit Gehaltsverhandlungen keine positiven Assoziationen habe, unabhängig vom Resultat. Das liegt aber darin, dass ich mich früher mehr als Bittstellerin gefühlt habe und wohl auch entsprechend positioniert habe. Jetzt arbeite ich daran, meine Position als gleichberechtigte Gesprächspartnerin zu wahren. Dabei hilft auch das Älterwerden. Und ich habe die Erfahrung gemacht, dass viel damit steht und fällt, wie man sich am Beginn eines Arbeitsverhältnisses positioniert, weil diese Wahrnehmung oft ein bissl kleben bleibt...
Das stimmt absolut. Der erste Eindruck bleibt häufig. Älterwerden hilft auf jeden Fall 😊 Es hat auch immer was mit Machtverhältnissen zu tun wenn es um’s Gehalt geht. Da spielen viele Emotionen mit rein.
Gut für dich, dass du dich schon rausgearbeitet hast!
Was ich dir auf jeden Fall empfehlen kann, ist dass du eine ausführliche Projektliste schreibst, die klar iegt was du dem Unternehmen wirklich bringst.
Denn letztlich zählen auf der anderen Seite des Tisches hauptsächlich Zahlen, Daten und Fakten.
Wenn du also Kosteneinsparungen beziffern kannst, Neukundenauftrags Umfänge beziffern kannst und so weiter hast du bessere Karten als nur die Gehaltserhöhung zu fordern.
die Kündigung würde ich nur dann ansetzen, wenn du dir auch ganz sicher bist, dass du das tatsächlich durchziehen willst.