Monopoly mochte ich noch nie besonders. Da sitzt man zusammen, will einen netten Abend verbringen, und am Ende geht es nur darum, andere in den Ruin zu treiben. Ein kapitalistisches Spiel, bei dem einer gewinnt und viele verlieren.
Dann stolperte ich über ein Detail, das mein ganzes Unbehagen plötzlich erklärte.
Monopoly wurde ursprünglich von einer Frau erfunden. Mit einem vollkommen anderen Ziel.
Elisabeth Magie entwickelte um 1900 ein Spiel mit zwei verschiedenen Regelwerken. Zwei komplett unterschiedliche Welten auf demselben Spielbrett. In einem gewannen alle gemeinsam. Im anderen – den Monopoly-Regeln – ging es um Zerstörung. Als Warnung gedacht.
In dieser Folge erzähle ich dir, was dann mit dieser Erfindung passierte. Wie wieder einmal das, was Männer und Frauen beim Thema Geld unterscheidet, sichtbar wird. Und warum diese Geschichte so typisch ist, dass sie wehtut.









